
Pixel im Park
Ein autofreies Wohnquartier aus einem einzigen Modul: ein Pixel von 16,6 Metern, unendlich angeordnet.
- Ort
- Seiersberg-Pirka, Stmk
- Typologie
- Städtebau · Wohnbau
- Verfahren
- Wettbewerb
- Jahr
- 2026
- ARGE
- arch.gerber · sedomini[zt]
- Umfang
- 380 Wohneinheiten · 42.985 m² BGF
Vier Ideen, ein System

Vier Prinzipien tragen den Entwurf: ein autofreies Quartier, differenzierte Freiräume, eine modulare Gebäudestruktur aus dem 16,6-Meter-Pixel und gleichwertige Bauabschnitte. Vielfalt entsteht dabei nicht durch ein großes Formenvokabular, sondern durch die Syntax der Anordnung.
Ring außen, Park innen

Eine Ringstraße sammelt den gesamten Verkehr und taucht direkt in die Tiefgaragen ab – die Mitte des Quartiers bleibt vollständig autofrei. Zweigeschossige Reihenhäuser vermitteln zum Bestand aus Einfamilienhäusern, während höhere, viergeschossige Pixel der Ringstraße und dem Park eine klare Kante geben.
Aktive Sockel, Grüne Mitte

Der Organisationsplan zeigt, wie das Quartier im Alltag funktioniert: Kinderbetreuung, Jugendtreff, Co-Working und Gastronomie besetzen die Sockel entlang des Parks, flexibel nutzbare Flächen und Seniorenwohnungen verteilen sich auf alle Cluster – und der Wochenmarkt findet direkt an der Grünen Mitte statt.
Vom Baukasten zur Wohnung

Außen standardisiert, innen flexibel: Innerhalb der gleichen Pixel-Hülle lassen sich die Grundrisse frei organisieren – 350 Wohnungen von der kompakten Zwei-Zimmer-Wohnung bis zum Vier-Zimmer-Familiengrundriss, dazu 30 Seniorenwohnungen und 26 Doppelhäuser. Der Mix ist förderoptimiert, mit Schwerpunkt auf kompakten Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen.