
Haus WODO
Aus Tenn und altem Stadl wird ein Zuhause, Bestand weiterbauen statt neu anfangen.
- Ort
- Bezirk Vöcklabruck, Oberösterreich
- Typologie
- Umbau · Einfamilienhaus
- Verfahren
- Direktauftrag
- Status
- Gebaut 2021
- Fokus
- Bestand · Erweiterung
- Besonderheit
- Galerieebene mit sichtbarem Dachstuhl
Ein altes Haus, junge Bauherren
Ein altes Bauernhaus, ein junges Paar, damals noch ohne Kinder. Der Wunsch war klar: So viel wie möglich vom ursprünglichen Haus soll bleiben, weil es Geschichte hat und weil man daran hängt. Ehrlicherweise kommt noch etwas dazu: Für manche Förderungen muss ein bestimmter Anteil des Bestands stehen bleiben. Beides zusammen macht so einen Umbau anspruchsvoll. Im Bestand ist nichts gerade, nichts frei wählbar, jede Wand ist eine Entscheidung. Das braucht viel geschickte Planung und eine intensive Zusammenarbeit mit den Bauherren, damit am Ende ihr Haus dasteht und nicht meines.
Der Stadl hinten blieb, wie er ist. Bewusst. Ein Haus wie dieses ist selten mit einem Umbau fertig: Die Familie wächst, Bedürfnisse ändern sich, irgendwann wird weitergebaut. Es muss nicht alles auf einmal stehen, und es muss auch nicht alles stehen bleiben. Häuser dürfen sich weiterentwickeln. Der Stadl ist der Platz dafür.
Wie ich Umbauten im Bestand angehe, von der Machbarkeitsstudie bis zur Einreichung: Umbau & Sanierung in Oberösterreich
Was ein Umbau im Bestand kostet, erkläre ich hier: Was kostet ein Architekt?
Alte Mauern, neu bewohnt
Der alte Stadl bleibt, wie er ist. Reserve für später. Wohnen, Kochen und Essen ordnen sich im Bestand neu, der Eingang liegt unter einem neuen Vordach.

Flexible Räume, eine Galerie


Vier Seiten, ein Volumen

















